01.07.2010
Kompetenzzentrum Opferhilfe unterstützt EU-Projekt in Polen
Utl.:Informations- und Erfahrungsaustausch in Wien, Stettin, Danzig und Warschau

Im Rahmen des EU-Projektes “Crime Victim Support Network / Prevention and fight against crime” in Polen organisierte das österreichische Kompetenzzentrum Opferhilfe im April einen dreitägigen Studienaufenthalt für eine Delegation aus Repräsentanten des polnischen Justizministeriums und verschiedener Opferhilfeeinrichtungen in Wien.

Die 17 polnischen Gäste hatten dabei die Gelegenheit zum Informations- und Erfahrungsaustausch mit Mag. Herwig Lenz (BMI), Mag. Andreas Sachs (BMJ), Dr. Wolfgang Sicka (Bundessozialamt) sowie Mag.a Alexandra Weissenbacher (Interventionsstelle Wien), Mag.a Marianne Gammer (Geschäftsführerin WEISSER RING), Mag.a Irene Goger-Harwald (Opfer-Notruf 0800 112 112) und MMag.a Dina Nachbaur (Kompetenzzentrum Opferhilfe).

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen. Dazu auch ein Foto.

11.02.2010
Der Weisse Ring betreute 2009 um 27% mehr Kriminalitätsopfer
Utl.: Österreichweit 2.000 Opferkontakte mehr als im Jahr 2008; 1.769 Betroffene wurden intensiv betreut; am häufigsten handelte es sich um Opfer von Körperverletzungen vor Vermögensdelikten.

Wien, 11. Februar 2010. Aus der Auswertung der Jahresdaten des Weissen Ringes geht hervor, dass Österreichs größte Opferhilfeorganisation zusammen mit dem Opfer-Notruf 0800 112 112 im Jahr 2009 insgesamt knapp 20.000 (2008: 18.000) Opferkontakte zählte. 1.769 (2008: 1.391) Personen wurden intensiv betreut, das entspricht einer Zunahme von mehr als 27% – die meisten davon in Wien (1.079 nach 784 Personen).

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

17.10.2008
Weisser Ring Österreich feiert sein 30-jähriges Bestehen
Festveranstaltung im Parlament zu Ehren des Engagements in den Bereichen Opferschutz und Opferhilfe

Wien, 17. Oktober 2008 – Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Weissen Ringes in Österreich fand heute, 17. Oktober 2008, im Parlament die Festveranstaltung “30 Jahre Weisser Ring” statt. Mag.a Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats und HonProf.Dr. Udo Jesionek, Gründungsmitglied und heutiger Präsident des Weissen Ringes begrüßten mehr als 300 Gäste aus Politik, Justiz und Inneres, Wissenschaft, dem Frauen-, Sozial- und Gesundheitsbereich sowie den Medien.

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.
Die gesamten Texte der Festreden finden Sie im Pressebereich der Homepage des Weissen Ringes.

27.08.2008
Opferschutz – Pressekonferenz am 27.08.2008 – Dr. Maria Berger, Bundesministerin für Justiz
Opfer von Straftaten wollen gehört, ernst genommen und anerkannt werden, mit einem Wort: erleben dürfen, dass das Verfahren ihnen gerecht wird. Sie erwarten, dabei unterstützt zu werden, mit der Erfahrung von Unrecht zu Rande zu kommen und ihre verlorene Sicherheit wieder zu finden. Opfern fordern zu Recht, im Strafverfahren schonend behandelt, begleitet und nicht neuerlich für die Zwecke anderer instrumentalisiert zu werden.

In den letzten eineinhalb Jahren hat das Justizministerium einige wichtige Initiativen im Opferschutz gesetzt. Es ist einiges zur Verbesserung der Lage der Straftatopfer gelungen, teilweise in Kooperation mit privaten Vereinen der Opferhilfe. Ein neuer Opfer-Notruf wurde erfolgreich eingerichtet, die Prozessbegleitung erweitert und der Entwurf für ein Zweites Gewaltschutzgesetz erarbeitet.

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

27.08.2008
WEISSER RING: Ein Jahr Opfernotruf 0800 112 112
Am 1. Juli 2007 hat der Weisse Ring den Betrieb des Opfernotrufs 0800 112 112 übernommen. Ein Team aus PsychologInnen und speziell geschulten, in der Opferhilfe jahrelang erfahrenen JuristInnen haben die telefonische Beratung und Betreuung von Verbrechensopfern von 0:00 – 24:00 Uhr übernommen.

Vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 wurden 12.500 Anrufe gezählt und 10.605 Gespräche mit Opfern geführt.

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

28.07.2008
Weisser Ring zieht Bilanz: Steigende Zahlen zeigen Notwendigkeit!
Im ersten Halbjahr 2008 haben rund 2.500 Opfern von Verbrechen den Weissen Ring kontaktiert: Das bedeutet eine Steigerung um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Davon erfolgten in 673 Fällen intensive Beratungs- und Betreuungsgespräche, die vor allem Orientierungsgespräche mit PsychologInnen/JuristInnen, psychosoziale und anwaltliche Prozessbegleitung in finanziellen Notlagen sowie Gewährung von zinsenlosen Darlehen und einmaligen Unterstützungen beinhalten.

Einen weiteren Anstieg der betreuten Fälle musste der Weisse Ring auch im Bereich der Prozessbegleitung verzeichnen. Um rund 2/3 stieg der Bedarf im ersten Halbjahr 2008. In 243 Fällen (Vergleichszeitraum 2007: 143) wurde das Angebot der psychosozialen sowie anwaltlichen Prozessbegleitung des Weissen Ringes von Kriminalitätsopfern genutzt, wobei das Spektrum an Delikten von Körperverletzung (36 Prozent) bis hin zu Mord (5 Prozent) reichen.

”Der starke Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass vor allem die Polizei, aber auch die Justiz, die Informationspflicht ernst nimmt, die mit 1.1.2007 klar und deutlich in der Strafprozessordnung festgeschrieben ist” erläutert Udo Jesionek, Präsident des Weissen Ringes. “ Wir stellen dies nicht nur bei der Opferbetreuung durch den Weissen Ring fest sondern auch beim Opfernotruf 0800 112 112, den wir seit einem Jahr im Auftrag der Frau Bundesministerin für Justiz Maria Berger betreiben.”

Weisser Ring betreut Opfer-Notruf 0800 112 112 nun seit einem Jahr
Im Auftrag von Justizministerin Maria Berger übernahm der Weisse Ring mit 1. Juli 2007 den Betrieb des Notrufes für Opfer von Straftaten unter der bundesweit kostenfreien Rufnummer 0800 112 112. Nun wird Bilanz gezogen:

Täglich nehmen ca. 30 Menschen das telefonische Informations- und Beratungsangebot des Opfernotrufes 0800 112 112 in Anspruch. 64 Prozent der dokumentierten bzw. betreuten Gespräche wurden mit Frauen, 35 Prozent mit Männern und 1 Prozent mit Kindern geführt. Rund 60 % der AnruferInnen sind selbst Opfer einer Straftat geworden, in 15 Prozent der Fälle sind es Angehörige, die Rat und Hilfe suchen. Das am häufigsten genannte Delikt ist Körperverletzung (21 Prozent), gefolgt von häuslicher Gewalt (13,7 Prozent) und Stalking (11,2 Prozent).

Neben der Erstberatung ist die wichtigste Aufgabe des Opfernotrufes, die Betroffenen mit Beratungs- und Betreuungseinrichtungen vor Ort in Kontakt zu bringen (Kinderschutzeinrichtungen, Interventionsstellen, Gewaltschutzzentren und Frauenberatungsstellen und an die lokalen Anlaufstellen des Weissen Ringes in ganz Österreich).

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

01.01.2008
Aussprechen hilft! Der Opfernotruf 0800 112 112
Österreichweite Hörfunkspots im Rahmen der Kampagne “Aussprechen hilft!”

Im Zuge der im November 2007 gestarteten Plakatkampagne “Aussprechen hilft!” gehen zwei Hörfunkspots um die Jahreswende on air. Der Schwerpunkt liegt bei der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, die vor allem an der Gewalt in Familien oder in Schulen betroffen sind.

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

01.11.2007
Aussprechen hilft! Der Opfernotruf 0800 112 112
Der Weisse Ring beauftragt die Werbeagentur Young & Rubicam eine breite Plakatkampagne für den Opfernotruf zu entwickeln. Motto: “Aussprechen hilft!”

November 2007 – “Im Zentrum steht die Bekanntmachung des Opfernotrufs sowie der Nummer der Hotline 0800 112 112, unter der Menschen im Falle eines Verbrechens rund um die Uhr Hilfe erwarten können.”, so Mag. Marianne Gammer, GF vom Weissen Ring.”Datei geht es vom einfachen Handydiebstahl über Raubdelikte bis hin zu Misshandlung und Vergewaltigung. All diesen Menschen, die Opfer von Gewaltverbrechen wurden, bietet der Opfernotruf rund um die Uhr die Möglichkeit ein offenes Ohr für ihre Probleme sowie unbürokratische, rasche und kostenlose Hilfe.”

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

12.07.2007
Opfernotruf neu
Wichtige Schritte zur Verbesserung der Lage der Straftatopfer

Was Opfer von Straftaten wirklich wollen und fordern, sind im Wesentlichen drei Dinge:

  • Gehört, ernst genommen und anerkannt zu werden, mit einem Wort: erleben zu dürfen, dass das Verfahren ihnen gerecht wird;
  • Dabei unterstützt werden, mit der Erfahrung von Unrecht zu Rande zu kommen und ihre verlorene Sicherheit wieder zu finden;
  • Im Strafverfahren schonend behandelt und nicht neuerlich für die Zwecke anderer instrumentalisiert zu werden.

In den letzen Jahren ist einiges zur Verbesserung der Lage der Straftatopfer gelungen, nicht zuletzt infolge der unablässigen Bemühungen von privaten Vereinen der Opfernhilfe. So besteht seit 1.1.2006 ein gesetzlicher Anspruch auf Prozessbegleitung für Personen, die Opfer einer vorsätzlichen begangenen Gewalttat oder einer gefährlichen Drohung wurden. Mit 1. Juli 2007 wurde ein weiterer wichtiger Schritt umgesetzt:

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunterladen.

01.07.2007
Ab 1. Juli 2007: “Weisser Ring” übernimmt Opfer-Notruf 0800 112 112
Betreuung rund um die Uhr durch erfahrene BeraterInnen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es soweit: Im Auftrag von Justizministerin Maria Berger übernimmt der “Weisse Ring” mit 1. Juli 2007 den Betrieb des Notrufes für Opfer von Straftatgen unter der bundesweit kostenfreien Rufnummer 0800 112 112. Der Opfer-Notruf ist ab diesem Datum an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt und bietet Kriminalitätsopfern ein umfangreiches Hilfs- und Beratungsangebot durch ein Team von hervorragend qualifizierten und in der Opferhilfe erfahrenen BeraterInnen des Weissen Ringes.

Die gesamte Pressemeldung können Sie auch hier (PDF) herunter laden.